Bockholte

Jan Lünswilken regiert die Bockholter Schützen! Am vergangenem Wochenende feierten die Bockholter Schützen ihr traditionelles Schützenfest! König Jan Lünswilken wurde in einem spannenden Adlerschießen ermittelt. Zu seiner Königin erkor er seine Ehefrau Jessica. Zum Throngefolge gehören Waltraud und Gerd Lünswilken, Silke und Frank Lammers, Elisabeth und Reinhold Slaghekke, Rita und Michael Bruns, Sabine und Jens Grüßing, Ricarda und Bastian Hackstedt, Jacqueline und Jan Kalmlage, Maximiliane Schumacher und Dirk Lünswilken, Sonja Gerdes und Hermann Stürmeyer, Anja Mimjähner und Jonas Lünswilken, Tanja Stevens und Maiko Budde, Anne Lünswilken und Georg Mende. Die Kinderkönigin Judith Krone erkor Lennart Robbers zu ihrem Prinzen. Dem Throngefolge gehören Katharina Lünswilken und René Brinker, Emma Glöe und Niklas Kessens, Emma Janssen und Steffen Deters an. Zum Fahnensteher wurden Aimeé Bruns, Franziska Haverkamp und Henrik Krone ernannt.

 

Judith Krone ist die neue Kinderkönigin in Bockholte! Zu ihrem Prinzen hat sie Lennart Robbers erkoren. Mit zum Trohngefolge gehören: Katharina Lünswilken und René Brinker, Emma Glöe und Niklas Kessens, Emma Janssen und Steffen Deters. Als Fahnenträger fungieren Aimeé Bruns, Franziska Haverkamp und Hendrik Krone.

 

Neuaufnahmen KLJB Bockholte Am 15.01.2017 nahm die KLJB Bockholte neue Mitglieder in ihre Gemeinschaft auf. Der Gemeindereferent Manuel Kollenberg bereitete eine kurze Wortgottesfeier vor, welche die Bedeutung und den Hintergrund der Landjugend deutlich machte. Nach der Feier folgte ein gemütliches Zusammensitzen im Jugendheim, bei dem sich alte und neue Mitglieder austauschen konnten. Foto: Von oben links: Nick Lammers, Lukas Glöe, Sven Bruns, Christoph Timmer, Sonja Timmer (1. Vorsitzende) Von unten links: Manuel Kollenberg (Jugendreferent Werlte), Alina Garwels, Sarah Lammers, Michelle Kessens, Hanna Cloppenburg, Lena Strüwing

 

Nikolausbesuch in Bockholte 2016: Auch in diesem Jahr war der Nikolaus mit seinen Helfern in Bockholte wieder unterwegs und beschenkte die kleinen und großen Kinder.

 

Schützenfest Bockholte 2016  Hannes Stürmeyer regiert die Bockholter Schützen! Am vergangenem Wochenende feierten die Bockholter Schützen ihr traditionelles Schützenfest! König Hannes Stürmeyer wurde in einem spannenden Adlerschießen ermittelt. Zu seiner Königin erkor er seine Ehefrau Maike. Zum Throngefolge gehören Michaela und Robin Langer, Marina Konnemann und Christian Krolage, Christine Bley und Arne Kiesling, Claudia und Lambert Hömmen, Heike und Johannes Janssen, Katrin Glöe und Andreas Hömmen, Corinna Osthoff und Stefan Rode, Jenny und Andre Cloppenburg, Katrin und Jörg Grüßing, Martina Krolage und Michael Stindt, Shape und Daniel Untiedt. Die Kinderkönigin Emma Janssen erkor Lennart Robbers zu ihrem Prinzen. Dem Throngefolge gehören Katharina Lünswilken und René Brinker, Aimeé Bruns und Steffen Deters, Alina Vooren und Niklas Kessens an. Zum Fahnensteher wurden Anna Steenken, Judith Krone sowie Franziska Haverkamp ernannt. Foto: Ute Staggenborg

 

Schützenfest Bockholte Schützenfest 2016 Bockholte hat einen neuen König. Herzlichen Glückwunsch König Hannes Stürmeyer! Neben seiner Frau Königin Maike gehören folgende Paare zum Thron: Michaela und Robin Langer Marina Konnemann und Christian Krolage Christine Bley und Arne Kiesling Claudia und Lambert Hömmen Heike und Johannes Janssen Katrin Glöe und Andreas Hömmen Corinna Osthoff und Stefan Rode Jenny und Andre Cloppenburg Katrin und Jörg Grüßing Martina Krolage und Michael Stindt sowie Shape und Daniel Untiedt Thronkellner sind Alexander Niehoff und Simon Lünswilken

 

Kinderschützenkönigin 2016: Throngefolge: René Brinker und Katharina Lünswilken Aimee Bruns und Steffen Deters Niklas Kessens und Alina Vooren Fahne: Anna Steenken Franziska Haverkamp Judith Krone

 

Frühjahrsputz in Bockholte Trotz wechselhaftem Wetter und kurzfristige Regenschauer sind die motivierten Helfer unterwegs gewesen.

 

KLJB Bockholte: Kinderkarneval 2015 

 

Nikolaus 2014 Auch in diesem Jahr war der Nikolaus mit seinen Helfern in Bockholte wieder unterwegs und beschenkte die kleinen und großen Kinder.

 

Seniorengruppe Bockholte Die Seniorengruppe, die regelmäßig unser Dorf so schön sauber hält (mit zwei Vertretern der Gemeinde)! Super Sache!

 

König Johannes regiert in Bockholte Bockholte: Am vergangenen Wochenende feierten die Bockholter Schützen ihr traditionelles Schützenfest! Im Stechen gelang es Johannes Janssen sich gegen seine Konkurrenten durchzusetzen und somit die Königswürde zu erlangen. Seine Ehefrau Heike erkor er zu seiner Königin. Zum Throngefolge gehören Jennifer und Andre Cloppenburg, Ingrid und Robert Timmer, Petra und Heinz Lünnswilken, Brigitte und Günter Stindt, Andrea und Hermann Cloppenburg, Claudia Kessens und Lambert Hömmen, Katrin Glöe und Andreas Hömmen, Corinna Osthoff und Stefan Rode, Katrin Kessens und Jörg Grüßing. Der Kinderkönig Nick Lammers erkor Nele Lünswilken zu seiner Königin. Dem Throngefolge gehören an: Hanna Cloppenburg und Simon Vooren, Franziska Lammers und Phil Stevens, Sarah Lammers und Kai Colmer, Carola Hermühlen und Tobias Brinker.

 

Unsere neuen Meßdiener: Isabel Dierkes, Carola Hermühlen, Lennart Robbers

 

Urgemütliche Bockholter Kneipe prin Bockholte. Wer in die Bockhalter Traditionsgaststätte Meemken einkehren möchte, der muss auf das Wochenende warten. Von Freitag bis Montag hat das Gasthaus geöffnet, in dem seit 1889 Bier ausgeschenkt wird. Im Inneren des Hauses am Ortsrand ist noch alles so urgemütlich wie schon seit Jahrzehnten. Dass diese Kneipe jahrzehntelang Anlaufstelle für die Jäger des Ortes gewesen ist, sieht der Gast an den zahlreichen Jagdtrophäen an der Wand. In diesem Jahr gibt es zwei Jubiläen: Die Kneipe ist 125 Jahre alt, und eine Stammtischrunde wäre 40 geworden. Allerdings lebt nur noch einer der Stammtischbrüder.

 

Nikolausbesuch in Bockholte: Trotz des Unwetters Xaver machte der Nikolaus mit Gefolge sich auf dem Weg um die Bockholter Familien zu besuchen.

 

Seniorengruppe Bockholte Die Seniorengruppe Bockholte hatte heute ein Treffen im Jugendheim. Alle bekamen selbstgebastelte Engel geschenkt. Agnes Mertens, Marlene Kimmann und Hanni Stevens kümmern sich ehrenamtlich um die Organisation der monatlichen Treffen.

 

Bockholter Jugendliche für Studie gesucht
Institut will Gruppendiskussion über Internet führen

Der Umgang mit Neuen Medien wie dem Smartphone ist Teil der Studie. Foto: Andrea Warnecke
kfr Bockholte. Gelegenheit, sich an einem Forschungsprojekt zum Wandel der ländlichen Lebensverhältnisse zu beteiligen, haben jetzt junge Erwachsene in Bockholte. Das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin (ITZ) sucht nach Teilnehmern für eine Kleingruppendiskussion über Neue Medien. Hierfür werden in zwei Gruppen acht bis zehn Teilnehmer mit Interneterfahrungen gesucht.
Die eine Diskussionsgruppe soll aus jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren zusammengestellt werden. Gegenstand der Diskussion sind das Internet, die Internetnutzung und die Folgen sowie die Wirkung des Internets auf den Alltag. Die zweite Gruppe soll aus Personen ab 25 Jahren bestehen. Mit ihnen soll über den Bezug zwischen dem dörflichen Leben und dem Umgang mit Neuen Medien – Internet, Smartphone – diskutiert werden.
Stattfinden werden die jeweils anderthalbstündigen Diskussionsrunden Anfang Dezember. Die Diskussionsgruppe ab 25 Jahren wird am Freitag, 6. Dezember, um 19 Uhr im Jugendheim Bockholte zusammenkommen, um über das Thema „Dörfliches Leben und Netzwerke im (globalen) Dorf/Internetnutzung und ihre Folgen“ zu sprechen. Die Diskussion der Gruppe mit den Teilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren wird am Samstag, 7. Dezember, um 10.30 Uhr stattfinden. Thema ist: „Jugend und Neue Medien – Nutzung und Chancen im ländlichen Raum“. Beide Veranstaltungen werden in Bockholte stattfinden. Der Veranstaltungsort ist noch nicht bekannt, wird aber von den Organisatoren zeitnah bekannt gegeben.
Einfließen sollen die Ergebnisse in ein auf zwei Jahre angelegtes Forschungsprojekt zum Wandel der länd lichen Lebensverhältnisse. Das Forschungsvorhaben ist Teil einer Untersuchungsreihe, die zuerst 1952 und danach alle zwanzig Jahre den Veränderungen der ländlichen Lebensverhältnisse an immer den gleichen ursprünglich 10 und nach 1989 14 Dörfern und deren Umland nachgeht. In dem Projekt arbeiten insgesamt sieben Forschungs- und Universitätseinrichtungen zusammen. Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziert und vom Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut – dem Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei – koordiniert.
Eines der Dörfer, an denen der Wandel der Lebensverhältnisse exemplarisch untersucht wurde, ist Bockholte. Um eine Fortführung zu gewährleisten, ist das ITZ nach eigenen Angaben bestrebt, die früheren Untersuchungsorte auch in die aktuelle Untersuchung einzubeziehen. Bereits in diesem Jahr wurde eine Einwohnerbefragung in Bockholte durchgeführt. Im Rahmen derselben Studie sollen nun die beiden Kleingruppendiskussionen zum Thema „Neue Medien“ geführt werden.
Weitere Informationen und Anmeldungen bei Sie Liong Thio unter Tel. 0 30/ 80 30 88 33 oder per E-Mail an s.thio@izt.de sowie bei Carolin Kahlisch, Tel. 0 30/ 80 30 88 47, E-Mail: c.kahlisch@izt.de

 

Die Schützen in Bockholte haben am vergangenen Wochenende ihr traditionelles Schützenfest gefeiert. Beim Schießen um die Königswürde gelang es Uwe Stevens, sich im Stechen gegen seine Konkurrenten durchzusetzen und somit die Krone der Schützenbrüder für sich zu sichern. Seine Ehefrau Bettina erkor er zu seiner Königin. Zu ihrem Throngefolge gehören Petra und Hans-Gerd Colmer, Andrea und Ulrich Krone, Kathrin Kessens und Jörg Grüßing, Nicole und Hubert Lünswilken, Elke und Ralf Bünnemeyer, Nadine und Bernd Lüttel, Andrea Kossenjans und Helmut Steenken, Marion und Wilfried Deters, Silvia und Andre Bünnemeyer. Die Kinderkönigin Michelle Kessens erwählte Christoph Timmer zu ihrem Prinzregenten. Dem Throngefolge des Kinderregentenpaares gehören Hanna Cloppenburg und Lukas Glöe, Sarah Lammers und Simon Vooren, Lena Strüwing und Nick Lammers, sowie Franziska Lammers und Phil Stevens an. Foto: Ute Staggenborg

 

 

Kinderkönigin 2013: Michelle Kessens und Prinz Christoph Timmer

 

Neuaufnahmen KLJB Bockholte Am 15.01.2017 nahm die KLJB Bockholte neue Mitglieder in ihre Gemeinschaft auf. Der Gemeindereferent Manuel Kollenberg bereitete eine kurze Wortgottesfeier vor, welche die Bedeutung und den Hintergrund der Landjugend deutlich machte. Nach der Feier folgte ein gemütliches Zusammensitzen im Jugendheim, bei dem sich alte und neue Mitglieder austauschen konnten. Foto: Von oben links: Nick Lammers, Lukas Glöe, Sven Bruns, Christoph Timmer, Sonja Timmer (1. Vorsitzende) Von unten links: Manuel Kollenberg (Jugendreferent Werlte), Alina Garwels, Sarah Lammers, Michelle Kessens, Hanna Cloppenburg, Lena Strüwing

 

 

Forscher löchern Kinder mit Fragen

Langzeitstudie in Bockholte


Als eines von mehreren Bockholter Kindern wird Emma Jansen im Sommer ein GPS-Gerät tragen, welches ihre Wege und Aufenthaltsorte aufzeichnen wird. Foto: Michael Godau

ic Bockholte. Zumeist sind es die Kinder, die Erwachsenen ein Loch in den Bauch fragen, in Bockholte wird das in den nächsten Monaten andersherum sein. Hier werden Wissenschaftler die Kinder mit Fragen löchern wie „Wo ist euer Lieblingsspielplatz?“ und „Womit hast du dich heute beschäftigt?“. Und damit nicht genug: Für insgesamt zehn Tage werden Bockholter Kinder auch mit satellitengestützten Empfängern ausgestattet, die ihre Wege und Aufenthaltsorte aufzeichnen. All das ist Teil der bundesweiten Langzeitstudie „Dörfliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012“, die nun bei einem Elterninformationsnachmittag im Jugendheim vorgestellt wurde.

Bockholte ist eines von insgesamt 14 Dörfern in Deutschland, in denen Wissenschaftler im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in diesem Jahr die Lebensverhältnisse neu erkunden. Seit 1952 gehören die westdeutschen Dörfer schon zur Studie. Zuletzt waren die Wissenschaftler 1993 auf dem Hümmling zu Gast. Dieses Mal liegt ein Schwerpunkt der Arbeit in Bockholte auf dem Aspekt „Kindheit“.

Michael Godau, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, leitet dabei diesen Forschungsschwerpunkt. Vor den Eltern sagte Godau: „Das Ziel unserer Untersuchungen ist eine Bestandsaufnahme der räumlichen Gegebenheiten und reales Abbilden des sozialen Lebens in Bockholte. Dabei wollen wir Stärken und Schwächen des Aufwachsens im Ländlichen Raum identifizieren.“ Nach den Untersuchungen würden Handlungsempfehlungen sowohl auf kommunaler als auch bundesweiter Ebene formuliert.

Godau erläuterte die Methoden zur Datenermittlung. So seien im Laufe des Jahres Dorfbegehungen mit Kindern vorgesehen. Während eines Dorfrundgangs sollen die Kinder den Forschern ihre Spiel- und Aufenthaltsorte sowie Wege, die sie regelmäßig zurücklegen, zeigen. Durch entstehende Gespräche gäben die Kinder laut Godau Einblicke in ihre Wahrnehmung von Räumen und die Qualität der ihnen zur Verfügung stehenden Orte. Damit könnten kindliche Lebenswelten, basierend auf dem Wissen der Kinder, erforscht werden. Hinterfragt werden dabei beispielsweise, wo beliebte Treffpunkte sind, wo es Barrieren gibt und welche Orte gemieden werden.

Die Forscher wollen aber noch mehr wissen, nämlich wo sich die Kinder Bockholtes aufhalten, also wie es der Wissenschaftler ausdrückt, deren Mobilitätsmuster ermitteln. Dieses geschieht nach Darstellung Godaus durch Aufzeichnungen mit GPS-Geräten, die die Kinder an fünf aufeinanderfolgenden Tagen tragen werden. Dieses geschieht einmal während der Schulzeit und einmal in den Ferien. Zur weiteren Erforschung gibt es zudem Fotoexkursionen, bei denen die Kinder eigenständig für sie bedeutungsvolle Orte aufsuchen und fotografieren sollen. Anschließend werden alle Bilder in einer Gesprächsrunde von den „Fotografen“ kommentiert und gemeinsam mit dem Forscherteam interpretiert.

Alle 20 Jahre

Auftraggeber der Langzeitstudie ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), eine Fachbehörde des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Durchgeführt wird die Studie vom Von-Thünen-Institut für Ländliche Räume in Braunschweig. Den Forschungsauftrag für Bockholte hat das Institut an die Bergische Universität Wuppertal vergeben. Seit Anfang der 1950er-Jahre werden Dörfer in der gesamten Bundesrepublik im Zeitabstand von 20 Jahren mit hohen wissenschaftlichen Standards untersucht.

Quelle: Emszeitung v. 04.04.13

 

Gemeinde Werlte
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Ein Dorf im Wandel der Zeit
Bockholte steht im Mittelpunkt der Forschung über den ländlichen Raum

Der ländliche Raum ist im Vergleich zu städtischen Ballungszonen nur spärlich untersucht. Fragt man in der Wissenschaft nach den Lebensverhältnissen und nach den Entwicklungsmöglichkeiten die der ländliche Raum seinen Bewohnern bietet, so werden Stichworte wie „Leben in der Natur“, „Schlafstätten- und Pendelgemeinde“, „Abwanderung und Leerstände“ oder „Ruhe und intensive Sozialkontakte“ genannt. Wie vielfältig, abwechslungsreich und innovativ das Leben auf dem Dorf aber tatsächlich ist, wird nur selten untersucht und publiziert. Gerade die Fragen, wie leben Kinder im Dorf, welche Freizeitaktivitäten bestimmen ihre Kindheit, was sind ihre zentralen Probleme, ist bisher wissenschaftlich kaum untersucht worden.
Projekt mit hohem internationalem Resümee
Wichtigstes Forschungsprojekt bei der Betrachtung der Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen Deutschlands, sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene ist die Langzeitstudie „Dörfliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, durchgeführt vom von-Thünen-Institut für Ländliche Räume in Braunschweig. In dieser Studie werden seit Anfang der 1950er-Jahre 14 Dörfer in der gesamten Bundesrepublik im Zeitabstand von 20 Jahren mit hohen wissenschaftlichen Standards untersucht. Dabei stehen Fragen nach der Entwicklung der Landwirtschaft, des Ausbaus von Wege- und Straßeninfrastruktur und der Bevölkerungsentwicklung genauso im Fokus der Wissenschaftler wie soziologische Fragestellungen nach der Lebensqualität in Dörfern. Im Zeitraum von Herbst 2012 bis Sommer 2014 wird diese Studie fortgeführt. Wieder stehen die 14 bisherigen Dörfer im Mittelpunkt der Wissenschaftler und wieder wird ein enger Dialog mit den Einwohnern angestrebt. Das heißt, dass beide Seiten voneinander profitieren können. Die Wissenschaftler lernen vor Ort die Lebensverhältnisse, auch in Bockholte kennen und gleichzeitig partizipieren die Menschen vor Ort an den Ergebnissen, da diese immer auch mit ihnen diskutiert und evaluiert werden.
Die Wuppertaler kommen
Insgesamt sieben wissenschaftliche Institute teilen sich die Arbeit in den 14 Dörfern auf. Bockholte wird dabei von der Bergischen Universität Wuppertal unter die Lupe genommen. Der Geograph Prof. Dr. Andreas Keil wird zusammen mit der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Charlotte Röhner die Bockholter Untersuchungen leiten. Unterstützt wird das Team dabei von den Geographen Michael Godau, Ina Jeske und Jennifer Müller, die vor Ort Fachgespräche führen, kartieren, fotografieren, Gesprächsrunden leiten und mit den Bewohnern die Ergebnisse evaluieren werden. Besonderen Schwerpunkt wird das Wuppertaler Wissenschaftsteam dabei auf alle Fragestellungen der Kindheit in Bockholte legen. Wie unterscheidet sich die heutige Kindheit von der Kindheit vor 20 oder 40 Jahren? Wo gehen die Kinder heute zur Schule, wie kommen sie dorthin? Was machen sie in der Freizeit und was passiert, wenn aus den Kindern Erwachsene werden, bleiben sie im Dorf oder ziehen sie in die großen Städte? Startschuss für das Projekt war der 11.12.2012 um 19.30 Uhr sein. In einer Bürgerversammlung im Jugendheim in Bockholte waren alle Bockholter Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich über das Projekt im Detail zu informieren, Fragen zu stellen und in einen Dialog mit den Wissenschaftlern zu treten. All dies und die Beantwortung vieler weiterer Fragen werden dazu beitragen, dass Dörfer wissenschaftlich betrachtet werden und die Arbeitsergebnisse in Zukunft in die Regionalplanung eingebunden werden können. Davon werden nicht nur Bockholte und seine Umgebung profitieren, sondern alle ländlichen Räume, weil die gewonnenen Ergebnisse als Entscheidungshilfe auch in die bundesweite Raumordnung der kommenden Jahre mit einfließen werden.

Flyer

 

Bockholte (bb)– Der FC 66 Bockholte spielte ab 1981 über ein Jahrzehnt in der Bezirksklasse. Das Foto aus dem Spieljahr 1991 / 1992 zeigt die Hümmlinger mit (oben, v. l.): Trainer Johann Kloppenburg, den von der DJK Breddenberg / Heidbrücken zurückgekehrten Frank Ostermann, Wilfried („Willo“) Bruns, Arnold Glöe, Bernd Weß, Theo Deters, Heinrich Kessens sowie (vorne, v. l.) Heinz Lünswilken, Hans Düttmann, Hubert Lünswilken, Frank Lammers, den Neuzugang von Sparta Werlte II, Berthold Suhl, Gerd Lünswilken und Stefan Lünswilken. In der laufenden Saison auch im Einsatz: Bernd Lüttel, der zuvor bei der A-Jugend von Sparta Werlte spielte. Döbber-Foto

 

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